Podcast Episode 4 – Die Marktsituation 2026

Ein Mann mit dunklen, kurzen Haaren lächelt. Er trägt ein dunkle Jacke. Text im Bild: Marktsituation 2026 Episode 4 zu Gast Domingos de Oliveira
Artikel aktualisiert am 16.04.2026

Einführung in die digitale Barrierefreiheit

Oliver Haake-Klink (00:04.02)
Herzlich willkommen zu einer heutigen Podcast-Folge. Zu Gast ist kein Geringerer als der Domingos de Oliveira. Er ist derjenige, der auch schuld ist daran, dass ich mich überhaupt 2026 mit dem Podcast-Thema noch bisschen intensiver beschäftige. Daher lag es auch sehr nahe, ihn direkt möglichst zu Beginn der ganzen Thematik mit auf die Bühne zu bitten. Und er hat die Einladung freundlicherweise angenommen.

Deswegen sage ich in erster Linie herzlich willkommen, dass du hier bist, Domingos. Und das Thema der Marktsituation 26 wollen wir einfach mal so bisschen starten. Ich freue mich, dass du hier bist.

Domingos (00:48.571)
Vielen Dank für die Einladung. Ich freue mich jetzt mal auf der anderen Seite des Mikrophones sozusagen zu sein und nicht die Fragen stellen zu müssen.

Oliver Haake-Klink (00:54.836)
Ja, wir machen hier auch keine Frage-Antwort-Quiz-Runde. Das soll einfach ein ganz authentisches und ein lockeres Format sein und werden und bleiben. Genau, ich weise am Anfang vielleicht auch noch wie in der ersten Folge kurz auf den distriko Werte-Kompass hin. Also alles, was wir hier machen und besprechen unterliegt diesem Werte-Kompass. Einfach so ein paar Regeln, die wir wichtig finden und wo wir auch unsere persönliche Arbeitsweise

daran anlehnen. falls wir irgendwelche Verstöße in dem Bereich haben, falls sich jemand irgendwie schlecht hier abgebildet fühlt, dann bitte einfach an podcast@distriko.de eine Mail schreiben und dann kriegen wir da auf jeden Fall für alle Menschen eine Lösung hin in Zukunft. Natürlich hoffentlich noch besser. Genau, dann vielleicht ganz kurz. Domingos mach auch mal einen kurzen Einstieg.

wie deine jetzige Rolle ist und auch wie der Weg dahin war, interessiert mich persönlich.

Der Weg zur digitalen Barrierefreiheit

Domingos (02:05.07)
Ja, ich glaube, fast alle Leute, in der Digitalen Barrierefreiheit arbeiten, war der Weg nicht gerade. Ich habe ursprünglich Politik studiert und wie so oft dann Taxifahrer kam nicht in Frage, deswegen habe ich mich anderweitig umgeguckt. Habe das Thema Online-Redaktion für mich entdeckt. Ich habe relativ lange als Online-Redakteur, als Freier für die Aktion Mensch gearbeitet.

und da bin ich tatsächlich auch in das Thema digitale Barrierefreiheit reingekommen. Ich bin ja selber von Geburt an blind mit einem kleinen Sehrest. Also ich sehe noch ein bisschen was, aber nicht so wahnsinnig viel und nutze auch Screenreader überwiegend 99 Prozent, würde ich sagen, die Zeit. Und da war es natürlich naheliegend, mich zu fragen, ob ich mal Websites und so weiter oder PDFs damals auf das Thema Barrierefreiheit hin angucke.

Und da bin ich in das Thema reingestolpert. Man muss sich daran erinnern, damals war die Aktion Mensch damit einfach für alle, ein großes Webportal, Informationsportal zur digitalen Barrierefreiheit unterwegs, hauptsächlich zum Thema Websites und PDFs. Und mit dem Biene-Wettbewerb, die Älteren werden sich erinnern, das ist ein wunderbar ganz großer Wettbewerb zur Barrierefreiheit von Websites bis 2010. Und ich habe es in der letzten Phase sozusagen noch mitwirken dürfen an den

An der Organisation des Wettbewerbs und so weiter. Bin ich also quasi ganz groß gestartet.

Genau, da war ich eine ganz lange Zeit freiberuflich tätig, habe ganz viele unterschiedliche Kunden gehabt und habe mich tatsächlich auf das Thema Schulungen fokussiert, weil ich glaube damals gab es noch nicht so viele Anbieter für Schulungen zur Barrierefreiheit. Habe mit verschiedenen Partnern Website-Schulungen gemacht, also Schulungen wie man Websites auf Barrierefreiheit prüft, wie man sie auf Barrierefreiheit optimiert.

Domingos (04:03.636)
und das ganze Thema Dokumente, war auch damals noch, also Schulungen und so weiter, barrierefreie Dokumente mit Office und Acrobat, das war damals der Renner, also hat es sehr gut gezogen. Und durch Corona, dadurch, dass wir das dann alles remote machen konnten, nicht mehr vor Ort unbedingt anreisen mussten, hat das Ganze noch ein bisschen mehr gezogen. Und

So ganz glücklich war ich nie mit der Situation, weil es dann doch immer schwierig war, als Solo-Selbstständiger wirklich gute, größere Aufträge zu bekommen. Man hat immer sehr kleine Sachen gehabt, hier mal eine Website testen, da mal ein PDF prüfen und da hier mal eine Schulung machen. Das war auf Dauer nicht so befriedigend, weil man einfach die Projekte naturgemäß relativ klein sind und nicht auf Dauer befolgen konnte.

Und teilweise ist es ja auch schwieriger geworden. Ich habe sehr viel über die Webseite akquiriert. Das heißt, die Leute sind auf die Webseite gekommen von mir, haben dann vielleicht einen guten Beitrag gefunden und sind dann auf mich zugekommen. Und das ist durch KI und diverse andere Akteure, die uns das Leben bisschen schwer machen, bisschen schwieriger geworden. Deswegen habe ich mich entschlossen, die Selbstständigkeit aufzugeben und arbeite jetzt seit dreieinhalb Jahren ungefähr bei der Adesso als

Oliver Haake-Klink (05:06.1)
Hm.

Domingos (05:22.19)
Senior Consultant für digitale Breitaufwahlheit. Ich hoffe, war jetzt nicht zu lang.

Oliver Haake-Klink (05:26.196)
Das war super, das war total spannend, die Überleitung auch hier nochmal so einfach zu manifestieren. Ist aus meiner Sicht auch ein toller Arbeitgeber, einfach diese Weitsicht jetzt einfach schon lange da ist, dass man auch die Expertise sich auf diese Art und Weise ins Haus holt und auch Expertinnen und Experten in ihrer eigenen Sache dort auch einen Expertenjob machen lässt und nicht irgendwo mit einem Mindestlohnniveau abspeist oder darunter. Das ist, ja, da würden wir, glaube ich, so bisschen am Ende darauf hinkommen, weil das ist so bisschen auch das, wie ich diesen Bogen spannen möchte. Ja, generell aktuell, wie siehst du das zum Thema dieses Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes, Privatwirtschaft, öffentlicher Sektor? Ist da irgendwie was passiert im Zuge dieses

BFSG, was letztes Jahr in Kraft getreten ist? Hat sich da schon etwas in die richtige Richtung bewegt in einem größeren Stil. Ist das weiterhin so, dass du sagst, der große Durchbruch fehlt noch? Wie ist da deine jetzige aktuelle Einschätzung?

Domingos (06:40.974)
Wenn man bisschen länger dabei ist, dann merkt man einfach, dass es immer so Themen also sobald ein neues Gesetz kommt, war ja die neue BITV zum Beispiel 2018, 2019 mit neuen EU-Richtlinien für den öffentlichen Sektor, da gab es dann wieder eine große Aufregung und dann machen alle und wursteln alle rum. Und bei BFSG war es im Prinzip auch das Gleiche. Also die sind dann die

Die Betroffenen sind dann relativ spät aufgewacht, sage ich mal, so ein, zwei Jahre vorher. Wenn man weiß, wie so Prozesse ablaufen bei großen Anbietern, wie lange so etwas dauert, bis man getestet hat, bis es implementiert wurde, bis dann nachgetestet wurde, nochmal implementiert. Das sind schon Jahre. Und insofern war das letzte Jahr, glaube ich, relativ hektisch. Und man muss auch schon sagen, die letzten beiden Jahre, was das BFSG angeht.

Man muss auch sagen, ich glaube, es gab noch nie einen Zeitpunkt in der EU, wo sich so viele Akteure, also sowohl wir als ExpertInnen, als auch Kunden mit dem Thema digitale Barrierefreiheit beschäftigt haben. Was den Outcome angeht, also die Ergebnisse, jetzt rein subjektiv und nicht über meine Kunden gesprochen. Aus meiner persönlichen Erfahrung würde ich sagen, es hat sich nicht

so wahnsinnig viel verändert. ich habe zum Beispiel verschiedene Konten, einfach aus meiner Selbstständigkeit heraus hatte ich noch verschiedene Girokonten zum Beispiel. Die Anbieter fallen ja unter das BFSG, die Banken. Ich muss sagen, die Fehler, die sie vorher hatten, zum Beispiel, dass irgendwelche Overlays drin waren, also Dialogboxen, die nicht zugänglich waren.

irgendwelche eingeblendeten Inhalte, nicht zugänglich waren, Buttons, die als links ausgezeichnet waren, Bilder, die nicht beschrieben waren. Die Probleme habe ich jetzt nach einem halben Jahr BFSG immer noch, das ist genau die gleiche wie vorher. nach meinem Gefühl ist da nicht so wahnsinnig viel passiert.

Oliver Haake-Klink (08:48.724)
Dann deckt sich da deine Wahrnehmung mit meiner. Und ja, es bleibt abzuwarten, ob 2026 hier wirklich ein richtiger Stein ins Rollen kommt. Gucken wir mal, wir behalten das auf dem Schirm und wir sind da in dem Zusammenhang auf jeden Fall weiterhin interessiert daran, im besten Fall aktiv daran mitzuwirken, in welcher Rolle auch immer. Das ist zu einer Leidenschaft geworden und geht über das berufliche Engagement deutlich hinaus. Ich glaube, das…da sprechen wir eine Sprache in dem Thema.

Aktuelle Gesetzeslage und Herausforderungen

Vielleicht noch was zu dem aktuellen Thema des Behindertengleichstellungsgesetzes. Das ist ja, wenn ich es richtig weiß, irgendwie schon seit 2002 manifestiert oder existent, also seit über 20 Jahren und hat ursprünglich den öffentlichen Sektor verpflichtet,

Barrierefreiheitsmaßnahmen in verschiedenen Bereichen zu berücksichtigen und auch sich daran zu halten. Und aktuell hat die Ability Watch e.V. in Berlin mit einem Artikel darauf aufmerksam gemacht, das es Entwürfe gibt, dieses sehr lange beständige Gesetz ein Stück weit

aufzuweichen und jetzt hier diese Reform ein Stück weit dazu zu gebrauchen oder zu nutzen, vielleicht sogar Rückschritte zu machen. Hast du darüber was gelesen schon? Hast du den Beitrag verfolgt? Kannst du dazu was sagen?

Domingos (10:33.204)
Genau, da gibt es eine ganz intensive Diskussion. Hat schon die letzte Regierung, hat schon angefangen, das Gesetz zu überarbeiten. Das ist ja aus bekannten Gründen nicht weitergekommen. Und jetzt die neue Regierung ist da verpflichtet, das weiterzumachen. Und es gibt einfach den Kritikpunkt oder das Hauptziel des neuen Gesetzes ist eigentlich die Privatwirtschaft stärker einzubinden in das Thema Barrierefreiheit, weil wir ja nicht so wahnsinnig viel mit dem Staat zu tun haben im Alltag. Wenn man seinen Perso verlängert hat oder irgendwas, das passiert halt nur alle paar Jahre. Aber die Privatwirtschaft spielt ja natürlich auch eine ganz wichtige Rolle. Und das Problem oder die Hauptkritik ist tatsächlich, dass die Wirtschaft nicht umfassend zur Barrierefreiheit verpflichtet werden soll, sondern nur durch sogenannte angemessene Vorkehrungen. Das bedeutet, wenn eine Person mit Behinderung eine bestimmte Anpassung anfragt, dann erst muss sich das Unternehmen, das damit zu tun hat, damit beschäftigen mit dieser Anfrage.

Und das ist natürlich ein Problem, weil das zum einen für die Unternehmen extrem teuer ist. Also wenn ein Unternehmen sehr viele Anträge von einer Person oder von mehreren Personen bekommen würde, die genau das brauchen, dann hat sie einerseits einen großen Aufwand, andererseits erhöht es natürlich auch die Schwelle für die Personen mit Behinderungen überhaupt eine Anträge zu stellen. Weil ich dann jetzt eine Anträge und dann reagiert das Unternehmen vielleicht in sechs Monaten mit einer angemessenen Vorkehrung oder so.

Das ist natürlich vollkommen unbefriedigend. Das ist im Prinzip ein Nichtgesetz. Das ist keine Veränderung zum Status quo, würde ich sagen.

Oliver Haake-Klink (12:28.1)
Das ist für mich auch völlig unverständlich. Und ohne das jetzt zu einem politischen Ausmaß jetzt hier irgendwie ins Detail auszudiskutieren, der Trend einfach schon die Tendenz, eine Gelegenheit zu nutzen, an einem bestehenden Gesetz herumzuschrauben. Ich verstehe nicht, wie dann in dem Zusammenhang

im Endeffekt die Leidtragenden wieder die sein sollen, die davon ein Stück weit profitieren sollten.

Also es ist für mich nicht nachvollziehbar, ganz ehrlich. Ich kann es nicht verstehen und ich finde es auch sehr wichtig, dass natürlich dort gerade auch Menschen mit einer Behinderung einfach aktiv dagegen vorgehen. Ich selber habe das durch Raul Krauthausen auch gelesen, weil er ja nun mal in der Szene einer der bekanntesten Aktivisten ist. Und ja, also es ist wichtig, dass da eine gewisse Aufmerksamkeit draufkommt.

Ich möchte den Bogen einfach in die Richtung nochmal spannen, wenn man jetzt die Privatwirtschaft hinzunimmt. Also bisher war das eher ein Thema für den öffentlichen Sektor und seit BFSG werden Unternehmen ein Stück weit mit gewissen natürlich auch Kriterien in die Pflicht genommen, Barrierefreiheit zu fokussieren und umzusetzen und dort ihre eigenen Produkte, eigenen Dienstleistungen anzupassen.

unabhängig von irgendwelchen Gesetzen, unabhängig von irgendwelchen Vorgaben, die gemacht werden oder Strafzahlungen, die in Zukunft kommen werden, wenn Maßnahmen nicht erfüllt worden sind etc.

Nutzen der Barrierefreiheit für Unternehmen

Oliver Haake-Klink (14:17.22)
Was ist denn aus deiner Sicht auch der Nutzen? Also lass uns doch mal über die positiven Effekte so bisschen sprechen. Was haben Unternehmen davon, wenn sie sich mit Barrierefreiheit beschäftigen und das als einen eigenen Motivator oder auch ein eigenes Ziel definieren?

Domingos (14:38.222)
Generell muss man einfach sagen, dass Barrierefreiheit häufig überhaupt die Grundlage ist für ein Geschäftsmodell. Also wenn ich vor allem ältere Menschen dazu nehme und dann habe ich einen Online-Shop, der zwar wunderschön gestaltet ist, wo die Leute aber die Sachen gar nicht lesen können. Die können die Beschreibungen nicht lesen, die können die Preise nicht vernünftig lesen, die verstehen die Geschäftsbedingungen nicht, die Rückgabebedigungen und so weiter.

Dann habe ich vielleicht die 20- und 30-Jährigen, die dann super gerne einkaufen. Aber ich nehme die 60-, 70-Jährigen, die auch gerne oder vielleicht sogar noch mehr online einkaufen wollen. Die lasse ich einfach fallen und die sagen nicht, ich kontaktiere mal und sage, die Kontraste sind zu gering oder diese Animation, die lenkt mich dann dauernd ab, sondern die springen ab und gehen zum nächsten Onlineshop, weil der nur ein, zwei Klicks entfernt ist.

oder die kaufen halt alle bei dem ganz Großen, der mit A anfängt, weil sie sich nicht mehr mit diesem Shop beschäftigen müssen. Und das ist ja ein manifester Verlust. Also ich frag mich auch immer, wie sie sich das leisten können, da auf diese Kunden zu verzichten, vor allem diese etwas kleineren Shops, dann irgendein Management-System, ein Shopping-System dahinter verwenden. Haben ja alle oder viele haben ja Funktions- und Barrierefreiheit integriert.

Und das kann man natürlich auch entsprechend auf andere Geschäfte oder Bereiche ausbreiten. Wenn ich ein Restaurant habe, was Treppen vorne hat, keine Rollstuhlgerichten, Toiletten, aber vor allem die Treppen zum Beispiel oder einfach die Tische stehen so eng, dass man mit dem Rollator nicht reinkommt, durchkommt durch diese Tische, durch die oder das Restaurant reinkommt, dann kriege ich halt keine älteren Kunden.

Aber ältere Kunden und Kundinnen haben häufig ein bisschen mehr Geld zur Verfügung und bisschen mehr Zeit, ohne dass es anrüchig ist, als junge Menschen, junge Familien, die halt ihr Geld für ihre Kinder ausgeben müssen oder halt noch zur Arbeit gehen. Und ich weiß nicht, ob das bei allen so entsprechend ankommt, dass es einfach eine große Kundschaft ist, die sie verlieren. Ich sage mal, es gibt ganz viele Leute, fast alle, die sich über Barrierefreiheit beschweren.

Domingos (16:58.542)
oder davon profitieren. Es gibt ganz wenige Leute, sagen, die Kontraste sind aber so gut, ich kann das so gut lesen, das ist total blöd. Jetzt beschwere ich mich dabei, dass sie nicht hellblau und auf weißen Text haben.

Oliver Haake-Klink (17:13.492)
Definitiv. Ja, gerade auch wenn man sich diese baulichen Barrieren anschaut, die du jetzt auch ansprichst, wenn es um die Gastronomie geht, generell im Gebäudebereich, wenn ich irgendwelche Baumaßnahmen anstrebe, wenn man für dieses Thema sensibilisiert ist, wenn man sich mit den Barrieren, mit dieser Vielfalt an Barrieren, die es gibt, beschäftigt.

Die ganze Welt ist voller Barrieren. Das Umfeld ist derart, wie soll ich sagen, barrierenbehaftet, dass es immens teuer ist, solche Dinge auch im Nachhinein zu beheben. Es ist in jeder Form, für jedes Unternehmen aus meiner Sicht sinnvoll, egal welchen Plan ich schmiede, ob das ein digitales Produkt ist, das eine bauliche Maßnahme ist, die ich anstrebe, wenn ich alle oder möglichst viele Menschen, der

Zielgruppe dort frühzeitig mitdenke und auch mit sprechen lasse, bei einer Planung auch irgendwo mit dabei habe, ja dann kann dabei nur ein viel viel vielfältigeres und besser für alle Menschen nutzbares Ergebnis dabei rauskommen und genau das wollte ich eigentlich auch als Fazit hier möglichst in Richtung Ende nochmal so beleuchten und besprechen, dass unabhängig von irgendwelchen politischen Tendenzen, die gerade bestehen oder auch möglichen negativen Änderungen, die mit Gesetzesänderungen kommen. Lass uns weiterhin in die Richtung denken, diese Barrierefreiheitskriterien als ein positives Signal zu kommunizieren und auch nach draußen zu tragen, weil, wie Domingos gerade schon gesagt hat, es gibt keine negativen Effekte dabei.

Jede Maßnahme, die in Richtung Barrierefreiheit unternommen wird, hat für alle Menschen ausschließlich Vorteile. Genau. Freut mich, dass wir da zu dem ähnlichen Ergebnis gekommen sind und auch zu der ähnlichen Meinung. Wir müssen es nicht unnötig in die Länge ziehen. Wenn du noch irgendwelche Schlussfolgerungen am Ende sagen möchtest, darfst du das gerne machen. Ansonsten können wir es auch in dem

Oliver Haake-Klink (19:34.765)
Zeitumfang belassen und da einen Deckel drauf machen für heute. Ganz gern, wie du möchtest.

Schlussfolgerungen und Ausblick

Domingos (19:41.59)
Ich glaube, die Leute denken immer zu kompliziert, die sich mit Barrierefreiheit beschäftigen wollen. Da sind sie immer die WCAG oder die EN, die einfach sehr umfangreich und sehr komplex ist. Wichtig ist, glaube ich, einfach mal anzufangen und sich einzulesen und nicht auf die billigste, scheinbar einfachste Lösung diese magischen Pillen zu setzen. Die gibt es nämlich nicht.

Also KI-Lösungen, angeblich alles mit einem Klick barrierefrei machen. Das gibt es nicht, aber es ist auch nicht so kompliziert, sich mit dem Thema zu beschäftigen oder Experten wie euch zum Beispiel zu engagieren, die einem da auf den ersten Schritten helfen. Das Thema ist super spannend. Finde ich es schade, dass so wenig sich damit zu beschäftigen oder Lust haben, sich damit zu beschäftigen. Und wie gesagt, es ist wirklich eine Qualitätsverbesserung für alle Nutzenden. Insofern einfach mal loslegen und gucken, dass man sauber in das Thema einsteigt und das langfristig auch umsetzt. Kommt es nicht darauf an, dass man in den nächsten zwei Jahren barrierefrei wird. Jetzt nicht aus der rechtlichen Perspektive, da muss man natürlich gucken, wie es wird, es kommt wirklich darauf an, dass man gute Barrierefreiheit für alle Nutzen herstellt und nicht perfekt alle WCAG-Kriterien komplett abdeckt im ersten Schritt oder so.

Oliver Haake-Klink (21:05.344)
ganz genau, Progress over Perfection. Ein Ziel definieren und loslaufen und dann unterwegs schauen, welche Expertise ist gebraucht, wo kann ich welche Unterstützung bekommen und da ist sicherlich auch dein Arbeitgeber mit einem über 20-köpfigen Team ganz schön stark aufgestellt. Ja, okay, prima. Das freut mich, dass wir uns heute nochmal getroffen haben und die Dinge zusammengefasst haben.

Bleibt nur noch einen herzlichen Dank an alle Zuhörerinnen und Zuhörer und die Leute, auch den Videopodcast gegebenenfalls konsumiert haben, gerne dem Kanal weiterhin folgen und wir schauen, dass wir hier ein Format erlangen, was möglichst einen Mehrwert auch bietet. In diesem Sinne, Domingos, danke, dass du der Gast warst heute und weiterhin alles Gute und wir bleiben sicherlich im Kontakt.

Domingos (21:58.606)
genau so

Domingos (22:04.085)
Danke dir auch, alles Gute.

Oliver Haake-Klink (22:06.644)
Ciao!

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