Photovoltaik im Homeoffice: Mehr Eigenversorgung und Sicherheit

Solaranlage auf einem Hausdach.

distriko arbeitet vollständig remote und betreibt kein separates Büro. Ein wesentlicher Teil unserer täglichen Arbeit findet deshalb im Homeoffice statt. Computer, Bildschirme, Netzwerktechnik und weitere Arbeitsmittel benötigen auch dort zuverlässig Energie.

Seit Kurzem wird ein großer Teil dieses Strombedarfs durch eine privat finanzierte Photovoltaikanlage gedeckt. In Verbindung mit einem Batteriespeicher können wir die erzeugte Sonnenenergie auch dann nutzen, wenn die Anlage gerade weniger oder keinen Strom produziert. An geeigneten Tagen lässt sich unser Homeoffice dadurch nahezu unabhängig vom öffentlichen Stromnetz betreiben.

Remote-Arbeit verlagert den Energiebedarf

Wer remote arbeitet, benötigt zwar kein zusätzliches Bürogebäude und vermeidet viele Arbeitswege. Der Energiebedarf verschwindet dadurch jedoch nicht. Er verlagert sich in das private Zuhause. Genau dort setzt unsere Photovoltaikanlage an: Der Strom wird möglichst an dem Ort erzeugt, an dem wir ihn benötigen.

Die Anlage ist eine private Investition und kein betriebliches Projekt von distriko. Da wir unsere Leistungen überwiegend aus dem Homeoffice erbringen, wirkt sie sich dennoch unmittelbar auf unseren Arbeitsalltag aus. Ein Teil der Energie für unsere technische Ausstattung stammt nun direkt vom eigenen Dach.

Eigenversorgung statt eines unrealistischen Autarkieversprechens

Eine Photovoltaikanlage sorgt nicht automatisch für eine dauerhafte Unabhängigkeit vom Stromnetz. Erzeugung und Verbrauch verändern sich mit dem Wetter, den Tageszeiten und den Jahreszeiten. Auch der Ladezustand des Batteriespeichers spielt eine wichtige Rolle.

Unser Ziel ist deshalb kein pauschales Versprechen vollständiger Autarkie. Wir möchten einen möglichst hohen Anteil unseres Strombedarfs selbst decken und die erzeugte Energie unmittelbar oder zeitversetzt über den Speicher nutzen. Unter passenden Bedingungen erreichen wir bereits eine nahezu autarke Versorgung. Wie hoch der Eigenversorgungsgrad über ein vollständiges Jahr tatsächlich ausfällt, werden die kommenden Monate zeigen.

Langfristig besser kalkulierbare Energiekosten

Neben der nachhaltigeren Energieversorgung war auch die wirtschaftliche Perspektive ein Grund für die Investition. Je mehr selbst erzeugter Strom direkt genutzt werden kann, desto weniger Energie muss aus dem öffentlichen Netz bezogen werden. Das kann die laufenden Stromkosten senken und macht zumindest einen Teil des künftigen Energiebedarfs besser kalkulierbar.

Eine seriöse Bewertung der Wirtschaftlichkeit ist allerdings erst nach einer längeren Betriebszeit möglich. Ertrag, Eigenverbrauch und Netzbezug müssen über verschiedene Jahreszeiten betrachtet werden. Deshalb möchten wir keine vorschnellen Aussagen zur Amortisation treffen, sondern zunächst Erfahrungen und reale Verbrauchsdaten sammeln.

Backup-System sichert die Arbeitsfähigkeit ab

Die Anlage verfügt zusätzlich über eine Backup-Funktion. Fällt das öffentliche Stromnetz aus, können wichtige Geräte und die technische Infrastruktur des Homeoffice weiterhin aus dem Batteriespeicher versorgt werden. Voraussetzung dafür sind ein ausreichender Ladezustand und eine funktionierende Internetverbindung.

Dass diese Absicherung mehr als ein theoretischer Vorteil ist, hat sich bereits in diesem Jahr gezeigt. Während eines Stromausfalls konnten wir die notwendige Technik nicht weiter betreiben. Gerade für ein vollständig remote organisiertes Unternehmen ist eine zuverlässige Energieversorgung ein wichtiger Bestandteil der betrieblichen Vorsorge.

Ein konkreter Schritt im eigenen Einflussbereich

Die Photovoltaikanlage macht unsere Arbeit nicht automatisch klimaneutral. Sie ist aber ein konkreter Schritt, den Energiebedarf des Homeoffice teilweise selbst zu decken, den Netzbezug zu reduzieren und die Arbeitsfähigkeit bei einem Stromausfall besser abzusichern.

Für uns verbindet die Anlage damit drei wichtige Aspekte: einen hohen Anteil selbst erzeugter Energie, langfristig besser kalkulierbare Stromkosten und zusätzliche Sicherheit für den Arbeitsalltag. Sobald ausreichend Daten aus dem laufenden Betrieb vorliegen, werden wir prüfen, wie sich Erzeugung, Speicherung und Verbrauch in der Praxis entwickelt haben.

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