Mobile first – distriko.de 2.0

Inhaltsverzeichnis

  1. Mit Mobile First in die Zukunft
  2. Ökologischer Gedanke
  3. Mobile first von Google seit März 2021
  4. Gleiche Inhalte auf jedem Endgerät

Mit Mobile First in die Zukunft

Es war einige Zeit ruhig im Blog. Der Grund dafür ist eine tiefgreifende Neuerung unserer Website. Wir konnten in den letzten Monaten sehr viel über leicht zugängliche Websites dazulernen. Die grundlegende Struktur unserer Website hat es jedoch nicht ermöglicht, gewünschte Leistungs-steigerungen zu erreichen. Also haben wir den kompletten Aufbau neu strukturiert und dabei kompromisslos auf Leistungs-verzögerungen geachtet. Jede Veränderung bei der Erstellung einer neuen Website zum Beispiel durch die Installation von einem zusätzlichen Plugin (eine Programm-erweiterung) hat Auswirkungen auf die Ladegeschwindigkeit. Auch das Format von Bild-Dateien, die Verwendung verschiedener Schriftarten oder sogar Videos hat entscheidende Auswirkungen auf die Datenmengen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, denn Google vergibt uns mit 97 von 100 möglichen Punkten fast volle Punktzahl für unsere neue Website.

Ökologischer Gedanke

Damit die Nutzung von Websites auf mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets zunehmend stabil funktioniert, wird der bestehende Standard LTE (Long Term Evolution) zu 5G (fünfte Generation Mobilfunk) ständig weiter ausgebaut. Wenn man jedoch direkt bei der Erstellung einer Website die vorwiegende Nutzung am Smartphone „mobile first“ voraussetzt, kann man durch die richtige Gestaltung die Datenmengen zum Seitenaufbau massiv verkleinern. Damit leistet man einen ökologischen Beitrag und man ermöglicht auch Anwenderinnen und Anwendern mit schlechterer, technischer Ausstattung die Nutzbarkeit.

Mobile first von Google seit März 2021

Google macht Schluss mit Desktop Crawls. Weil immer mehr Nutzerinnen und Nutzer das Internet auf mobilen Endgeräten verwenden, hat die wohl relevanteste Suchmaschine Google komplett auf Mobile Crawling umgestellt. Das bedeutet, es werden ausschließlich die mobilen Ansichten der Websites von den Robotern auf Zugänglichkeit und Inhalte untersucht. Auch wenn seit dem responsive Design die Darstellung von Websites auf vielen Geräten funktioniert, führt die Datenmenge zum Aufbau einer Website auf dem Smartphone zu deutlich längeren Ladezeiten. Dies hat schlechtere Bewertungen bei Google zur Folge und spiegelt sich demnach auch in schlechterer Positionierung wieder. Näheres dazu auch in unserem Beitrag SEO.

Gleiche Inhalte auf jedem Endgerät

Weil es in früheren Phasen des Internet so üblich war, nutzen einige Redakteurinnen und Redakteure noch immer verschiedene Inhalte auf mobilen Darstellungen der Websites gegenüber der Darstellung auf der Desktop-Variante. Dabei wurden die Inhalte auf der mobilen Ansicht oftmals verkürzt, um die Erfahrung der Nutzerinnen und Nutzer zu verbessern. Auch das ist mittlerweile ein Fehler, denn wenn die Desktop-Website nicht mehr zur Untersuchung herangezogen wird, dann fallen hier auch Inhalte raus, die für Ergebnisse beim Suchmaschinen-Ranking herangezogen werden.

Es ist ein sehr komplexer Sachverhalt, eine wirklich gut funktionierende Website nach den Prinzipien wahrnehmbar, bedienbar, robust und verständlich zu entwickeln! Lassen sie uns zusammenarbeiten.

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